E Go Elektroauto aus Deutschland. Neue Auto Marke
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Stadtauto, Pendlerauto, E-Mobilität:  e.Go Life.  Fronthaube und Heck sind kurz, die Kulleraugen-Scheinwerfer kommen niedlich rüber. Auf den ersten Blick stimmt der optische Auftritt, auch mit seinen inneren Werten soll der e.Go Life das perfekte Stadtauto sein. Firmengründer Günther Schuh will mit dem 3,35 Meter langen Wagen auch zeigen, dass Elektroautos in Deutschland günstig und nachhaltig gebaut werden können. 
 
 
 
Ein Elektroauto macht nur in der Stadt richtig Sinn“, sagt Günther Schuh.  Und natürlich hat der Dozent an der RWTH Aachen und Geschäftsführer von E.GO Mobile damit Recht.
 
Denn wer die Unruhe in den Schlangen an vollen Kassen im Supermarkt sieht, sollte auch wissen, dass die Mehrheit der Autobesitzer zeitraubendes, stundenlanges Warten beim Tanken nicht mag. Und nicht will.
 
Der milliardenschwere Ausbau mit angeblich notwendigen Ladestationen ist schierer Unsinn.
Da werden wieder einmal unsere Steuergelder verplempert.
 
Richtig ist: Tanken daheim!
 
Im urbanen Einsatz über Nacht an einer ganz normalen Steckdose auch kein Problem.  Hier kommt der e.GO Life ins Spiel. Der mit wenig Parkfläche auskommt und mit 9,9 Meter Wendekreis punktet.
 

Erstaunlich viel Platz

Beim ersten Kontakt sind wir schon beeindruckt, wie viel Platz er trotz betont kompakter Außenmaße innen bietet.  Selbst große Passagiere stoßen mit dem Kopf nicht ans knapp 1,6 Meter hohe Dach. Auch Arm- und Beinfreiheit sind dank 1,75 Meter Breite und langem Radstand (2,2 m) völlig ausreichend dimensioniert.  Auf den beiden Fondsitzen sitzen natürlich nur Kinder und Heranwachsende ordentlich bequem.
 
Ähnlich gut zeigt sich der maximal nutzbare Kofferraum.  Wird die Rücksitzbank umgeklappt, dann steht dachhoch 640 Liter Ladevolumen bereit.  Für den Großeinkauf im Supermarkt inklusive Getränkekisten und die Wochenendtour an den Baggersee mit Kind und Kegel reicht das allemal.
 
Aus besonders leichtem und robustem Kunststoffmaterial formten die Designer eine ausdrucksstarke Karosse mit muskulösen Kotflügeln.  Die kommt ohne (teuren) klassischen Lack aus. Dennoch strahlen die vier Farben intensiv und brillant:
 
  • – Weiß,
  • – Blau
  • – Atlasgrau-Metallic
  • – Bordeauxrot-Metallic
 
Die beiden letzten sind der Variante „Next“ vorbehalten.
Die anderen beiden gibt es im abgespeckten „Pure“.
 
Vorteile der durchgefärbten Kunststoffkarosse mit UV-Schutz:
 
  • – lässt Kratzern und Dellen weniger Chancen
  • – hält Witterungseinflüssen lange stand
  • – wichtig für Leichtgewicht
 
Kompakt aber nie beengt: Wie alle e.GO Life lockt auch die neue Variante „Next“ mit ihrer Optik. Dazu kommen attraktive Ausstattungsdetails und zwei coole Farben (hier Atlasgrau).
 

Sondermodell „Next“

Zum Herbst 2021 legt der Hersteller eine sehr attraktiv ausgestattete Sonderedition zum interessanten Preis auf, den e.GO Life Next.  Die 27.159 Euro reduzieren hier noch 9.570 Euro Förderungssumme.  Ergo:  Ein günstiges Elektroauto – ideal für den Stadtverkehr und Pendler.
Serienmäßig an Bord sind unter anderem:
 
  • – LED-Scheinwerfer
  • – Klimaautomatik
  • – vernetztes Infotainmentsystem (Apple CarPlay, Android Auto)
  • – Bluetooth Freisprecheinrichtung
  • – Parkassistent vorne und hinten
  • – Heizung für Frontscheibe
  • – Heizung für Fahrer- und Beifahrersitz
  • – 2 Sitzplätze im Fond (vollständig und einzeln umklappbare Lehnen)
  • – Regensensor
  • – Lichtsensor
  • – Berganfahrassistent
  • – Nebelscheinwerfer
  • – Gepäckraumboden mit Sortierhilfe
  • – Ladekabel nach Wahl (Typ2 oder Schuko)
  • – optional Zierelemente ohne Aufpreis
 
Etwas weniger Ausstattung hat der Pure. Er kostet 24.500 Euro abzgl. Förderung.
 
Foto: Paul Schüll
 

Motor kommt von Bosch

Beide treibt ein gut 40 PS starker E-Motor von Bosch an. Der kann im Notfall zum schnellen Beschleunigen kurzfristig sogar fast doppelt soviel Leistung bereitstellen.  Spurt aus dem Stand auf 50 km/h: 4,3 Sekunden Höchsttempo:  auf 122 km/h begrenzt
Dank Leichtgewicht von 1.231 kg (75 davon = Fahrer) und 21,5 kWh Lithium-Ionen-Batterie liegt die vergleichbare kombinierte elektrische Reichweite laut WLTP bei 125 Kilometern.  Im reinen Stadteinsatz sind es fast 50 mehr.

Aufladen ist unkompliziert

An einem Schuko-Stecker (230 V) dauert es von Null auf 95 Prozent 9,6 Stunden. Etwa die Hälfte der Zeit wird mit einem Typ 2 Stecker (1-phasig) benötigt.  Wer tagsüber auch am Arbeitsplatz auftankt (geht sogar steuerfrei) ist immer auf der sicheren Seite. Ein 8-Stunden-Tag ist völlig ausreichend, den Akku vollständig zu füllen.  Speziell im Winter, wenn Heizung und oftmals schlechte Straßenverhältnisse mehr Energie aus dem Akku ziehen, eine Beruhigung für Pendler.
 

Unser Fazit:
Der e.GO Life ist das, was ein Smart immer sein wollte und nie schaffte – ein ideales Stadtauto. Dazu auch für kleine Familien geeignet.

 
 
Kontakt:
 
 
 
Selbst Zwei-Meter-Männer sitzen vorne dank viel Kopffreiheit und straffer Sitze erstaunlich bequem.  Das Cockpit ist im Trend der Zeit eher minimalistisch.  Günstiges Elektroauto: Der e.Go wurde so weit wie möglich auf niedrige Kosten getrimmt, vor allem innen ist das zu sehen. Doch alles lässt sich fabelhaft bedienen. Und das Infotainment-System mit dem Smartphone einfach vernetzen.
 
Der e.GO Life ist mit seinen vier Sitzplätzen auch für junge Familien ein geeigneter Alltagspartner, für die tägliche Fahrt zur Arbeit und zurück sowieso.
 

 

 

 

Ergänzung des Admins von Sonexshop.de:

Vorteile von Elektroautos

  • In diesem Beitrag hervorgehoben: Laden zu Hause – bestenfalls mit eigenproduzierten Solarstrom
  • Rekuperation – das “Strom-Recycling
  • Neue Marken, neue Konzepte, Aufbruch starrer Strukturen
  • bessere Luft in den Städten, konsequentere Filter / Beachtung von Aspekten bezgl. Umwelt bei der Stromproduktion
  • … und es gibt sicher weitere Vorteile von Elektroautos. Das sind z.B. der Fahrspaß, insbes. die schnelle Beschleunigung …

Aber: es muß ja nicht zwingend ein Batterie- oder Auflade-Auto sein. Ganz sicher gibt es weitere Konzepte, die noch schlauer sein könnten. Aber der Elektromotor zur Übertragung der Energie auf die Reifen scheint schon ziemlich effizient und kostensparend zu sein.

Der E.Go Life ist sicherlich ein Autokonzept, welches unbedingt einen weiteren Blick wert ist. Mal sehen, ob es hier weitere Beiträge dazu geben wird.

13 Gedanken zu „Originelles Elektroauto „Made in Germany“: gerade einmal 3,35 Meter langer Cityflitzer e.GO Life mit viel Platz für bis zu vier Personen“
  1. Zwei Fragen:

    Können Sie auch mal den elektrischen Kleinbus von dem Herstellee aus Itzehoe vorstellen?

    Ist das auch in anderen Ländern so, dass plötzlich kleine neue Firmen entstehen, die Elektroautos bauen? Ist das nur an Standorten, wo es schon Automobilproduktion gibt oder auch in Ländern ohne Tradition in Automobilproduktion?

  2. Kleiner als E-Smart und komfortabler als Twizy: super! Aber ist ÖPNV in der Stadt nicht doch die ökologischere Alternative?

  3. Audi und VW steigen aus dem Segment für Kleinwagen aus und manch Startup freut sich auf die Nische: Audi A1 wird keinen Nachfolger bekommen und es wird berichtet, dass Up und Polo bei VW auch keine Rolle mehr spielen sollen. Statt dessen versucht VW z.B. mit Moia den Bussen, U-Bahnen, Taxi und Uber Konkurrenz zu machen. Der Markt für Mobilität ist in Bewegung und es bleibt zu hoffen, dass durch Fokussierung der Politik auf die grossen Hersteller und auf Elektroautos an E-Ladesäulen nicht irreversible Investitionen geschaffen werden, welche weitere Innovationen ausbremsen. Besser wäre es, neuen Marktteilnehmern und neuen Ideen für Mobilität mehr Chancen zu verschaffen. E.Go ist sicherlich ein schlauer Ansatz, allerdings muss ja Mobilität gerade in Städten nicht zwingend Individualmobilität sein. Bus und Bahn und andere Konzepte bis hin zu Wohnungspolitik sind in Städten eher die Themen, denke ich. Als Ergänzung kleine Autos ohne direkte Emissionen, das ist doch schon mal was für mehr Lebensqualität in der Stadt. Bezahlbar muss es bleiben und für das Land ist das noch mal anders zu denken. Lange Rede, kurzer Sinn: da dieses Blog das Wort “Mobilität” im Titel hat, sollte das Thema etwas weiter betrachtet werden. Aber immerhin: mit der Vorstellung von Alternativen zu den Platzhirschen und neuen Elektroautos (Marken) ist auch schon mal ein Beitrag geleistet.

  4. Eben im Radio: 1 mrd Subventionen sagen CDU und SPD Regierung mal eben der etablierten Autoindustrie zu, damit der Strukturwandel wg Elektromobilität “abgefedert” wird. Wahlkampf? Das ist doch Benachteiligung neuer Firmen! Neue Firmen für Elektroautos entstehen doch schon, warum alte Firmen mit Subventionen denen gegenüber bevorteilen?

  5. Neue Marken kommen und gehen! Ich hab da nicht so viel Hoffnung in so eine Entwicklung ausserhalb Chinas. Schon damals der Smart: aufgekauft vom Daimler Stuttgart und letztlich Konzept total verwässert. Oder jetzt Sion mit den Solarmodulen. Sollte in einer ehemaligen Saab-Fabrik (NEVS) produziert werden. Scheint nix zu werden, weil die wohl in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken. Und soviel unabhängige Herstellungsstätten gibt’s ja wohl nicht in Europa. Also: außer guter Ideen nix gewesen könnte es mal wieder heißen.

  6. Hübsch. Aber nur für die Stadt. Vergesst uns auf dem Land nicht. Zum nächsten Schwimmbad sind es im Winter z.B. schon über 40 km je Strecke= 80 km im Winter, ohne Zwischenladen. Schafft das so ein Mini E-Car?

  7. These: der große Schub bei der E Mobilität liegt meiner Meinung nach bei kommerziell genutzten Fahrzeugen: Lieferdienste, Handwerker, LKW, Mietwagen, Taxis, Landwirtschaft, Komunalfahrzeuge usw. Da ist die Ladeinfrastruktur kein Problem, weil die Unternehmen sich aus Eigeninteresse selbst drum kümmern und es sind größere Mengen je Bestellung möglich: Skaleneffekte lassen grüßen, Produktvarianten sind nicht so wichtig vorzuhalten. Das wäre für die Einzelkäufer ja wichtig, um dem die Kaufentscheidung so individuell darzustellen, wie es bei Verbrenner Autos ja der Status ist.

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