Ein Fahrzeug mit Straßenzulassung, das sich anfühlt wie ein F1-Wagen – so etwas kann nur auf dem gerade stattfindenden Pebble Beach Concours d‘Elegance in Monterey (Kalifornien) seine Weltpremiere haben. Dem besten Platz weltweit, um ein außergewöhnliches Auto zu feiern, zu bestaunen und zu kaufen. 
von Achim Stahn

 

Dort werden ganz sicher einige Kaufwünsche geäußert.
Doch diesmal keine so einfache Sache.
Denn schon vor der Weltpremiere überstieg die Zahl der Anfragen die Produktionszahl. 
 
Nur 85 Fahrzeuge sind geplant, als Rechts- und Linkslenker.
Jetzt geht es bei Aston Martin daran, die Glücklichen auszuwählen.
Die ersten erhalten ihren Wagen im 2. Halbjahr 2022.
 

Extrem in allen Bereichen

Schon die Optik des Valkyrie Spider signalisiert klar und deutlich:
ich bin ein Hypercar. 
Natürlich ist es offen schwieriger die extremen Leistungen der geschlossenen Variante zu erreichen.
Optimiert wurden daher unter anderem die Kohlefaser-Karosserie, die aktive Aerodynamik und die aktiven Fahrwerkssysteme. 
 
Der Antriebseinheit blieb gleich.
Eine Kombination von Elektromotor und 6,5 Liter V12.
Systemleistung: 1.155 PS
Höchstgeschwindigkeit offen: 330 km/h
Höchstgeschwindigkeit geschlossen: 350 km/h
 
Der Saugmotor entstand zusammen mit Cosworth.

Die britische Firma war lange Jahre erfolgreich in der Formel-1 unterwegs. 

 
Auf Rennstrecken soll der Wagen im Leistungsniveau der LMP1 liegen.  
Bis 2020 die Königsklasse des Motorsports. 
In Le Mans hätte er dem Dauersieger Audi R18 mindestens am Heck gehangen.
Oder den Porsche 919 und Toyota TS050 Hybrid im Rückspiegel beobachtet.
Kommen wir zum Preis.
Wurde offiziell noch nicht bekannt gegeben.
Doch mindestens drei Millionen Euro werden es schon sein.
So wie beim geschlossenen Modell.
Den gibt es mit Straßenzulassung 150 Mal.
Auch die waren ausverkauft, bevor nur ein einziges Exemplar gebaut wurde.

O-Ton Aston Martin-Chef Tobias Moers
„Im Valkyrie steckt atemberaubende Entwicklungsarbeit und Technik. Ein Meer von Emotionen und Leidenschaft ebenfalls. Auf einem bisher nicht erreichten Level. Das Fahrerlebnis ist absolut spektakulär. Den Sound des 6,5-Liter-V12 bei über 11.000 Touren mit offenem Dach zu erleben – das kann ich kaum erwarten.“

O-Ton Adrian Newey, Technik-Chef bei Red Bull Racing
„Das Projekt stand vom ersten Tag an im Zeichen eines Ziels: die Grenzen des Möglichen bei Fahrzeugen mit Straßenzulassung zu sprengen. Das haben wir jetzt auf den Valkyrie Spider übertragen, ein Hypercar mit offenem Cockpit. Auf den ersten Blick könnte man meinen, wir haben dem Valkyrie einfach nur ein abnehmbares Dach aufgesetzt. Doch es ist wesentlich komplexer. Schließlich musste die aerodynamische Performance des Valkyrie auch bei offenem Dach unbedingt erreicht werden. Gleichzeitig durfte die Gewichtszunahme nur ein absolutes Minimum betragen.“

 

 

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