Seit über 100 Jahren baut Maserati Autos, die meisten davon gehören zu den Ikonen ihrer Zeit, auch im Motorsport. Große Stückzahlen gab es eigentlich nie. Kein Wunder, dass kaum eine andere Marke mit einem derart exklusiven Flair behaftet ist. Auch heute verbindet ein Maserati Eleganz und Exklusivität gekonnt mit Performance und sportlichem Handling. So wie die Modellreihe Ghibli.
von Achim Stahn

Zum Modelljahr 2021 wurde das Design nachgeschärft. 
So bekam der Kühlergrill Y-förmige Streben, die Rückleuchten haben nun eine Bumerang-Kontur. 
Letzteres zierte bereits früher viele Maseratis. Auch bei der Ausstattung gibt es neue Details zur Individualisierung. 
Das betrifft vor allem die Bereiche Komfort und Sicherheit. 
Je nach Kundenwunsch ist der Wagen neben dem Standardmodell auch eher sportlich oder noch luxuriöser erhältlich. 
Doch egal wie, fein und edel ist es immer. 
alle Fotos: Edda Stahn

 

Den Ghibli gibt es neben dem hier vorgestellten Vierzylinder-Hybrid auch als:
– V6 (350 + 430 PS)
– V8 Trofeo (580 PS)
– mit Allrad im Q4.

 

Mild Hybrid System

Im Hybrid unterstützt der kleine Elektro-Motor den Zweiliter-Benziner gleich in zwei wichtigen Bereichen. 
Mit dem eingebauten Mild Hybrid System (MHEV) verbraucht diese Variante weniger als ein gleichstarker Benziner, gleichzeitig gibt es einen Zusatz-Schub beim Beschleunigen. 
 
Motor: Vierzylinder
Hubraum: 1.998 ccm
Leistung: 330 PS
Drehmoment: 450 Nm
Getriebe: 8-Gang-Automatik
Kraftverteilung: Heckantrieb
 
Das 48-Volt-System beruht auf vier Bausteinen: 
– Riemen-Starter-Generator (RSG)
– Hochvoltbatterie
– E-Verdichter
– DC/DC-Wandler
 
Der RSG dient als Lichtmaschine, speichert während der Verzögerungsphasen freiwerdende Energie in der Batterie. 
Diese speist den E-Verdichter des Motors, der mit dem klassischen Turbolader zusammenarbeitet. 
Der E-Verdichter unterstützt diesen bei der Motor-Leistungsentfaltung vor allem im unteren Drehzahlbereich. Bei starkem Druck auf das Gaspedal ist dies eindrucksvoll zu spüren.
 
Mit 255 km/h Spitze und 5,7 Sekunden auf 100 erreicht der Ghibli Hybrid annähernd das Leistungsniveau vom 350 PS starken V6, benötigt aber 25 Prozent weniger Benzin. 
Der Elektro-Boost bringt ihn bei der Durchzugskraft auf das Niveau des Ghibli Diesel, der aus deisem Grund nicht mehr angeboten wird.
 
Insgesamt muss sich die Limousine vor keinem Sportwagen verstecken, auf Autobahnen werden lange Strecken schnell abgefahren. 
Recht komfortabel sogar, das Fahrwerk schluckt ganz schön was weg. 
Zum Fahrkomfort trägt ebenfalls der leise Innenraum durch Doppelverglasung bei. 
Selbst bei hohem Tempo wird es nie zu laut.

Als GT-Ausstattung kostet der Maserati Ghibli Hybrid 74.435 Euro.

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Bei uns gerade im Praxistest: Der Maserati Ghibli zeigt auch als Hybrid seine scharfen Krallen“
  1. Ob die wohl den Hybrid Antrieb selbst entwickelt haben? Welche Technik steckt im Maserati? Fiat? ZF? Bosch? Lucid? BYD?

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