Der elfte Lauf zur Formel 1-Saison 2021 führt die Königsklasse des Motorsports in die Nähe von Budapest auf den Hungaroring, das letzte Rennen vor der F1-Sommerpause.  
von Achim Stahn

 

Das Qualifying am Samstag konnte Lewis Hamilton mit einer fantastischen Runde für sich entscheiden. 
Und holte seine 75. Pole Position für das Mercedes F1 Team.
Auch Valtteri Bottas zeigte eine beeindruckende Performance.
Er komplettierte die erste Startreihe für das Mercedes-Team. 
 
Wie eng es auch diesmal vorne zuging zeigt ein Vergleich der Rundenzeiten.
Quali-Zeiten für den 4,381 km langen Kurs:
No. 1 Lewis Hamilton = 1,15.419 Minuten
No 7 Charles Leclerc = 1,16.496 Minuten
No. 10 Sebastian Vettel = 1,16.750 Minuten
No. 17 George Russel = 1,17.944 Minuten
 

Crash von Mick Schumacher

Nicht in die Wertung kam Mick Schumacher.
Er konnte nicht am Qualifying teilnehmen, startet so vom letzten Platz.
Der Grund: Im Abschlusstraining kam er von der Piste ab und schlug in Kurve 11 heftig ein. 
Der Schaden an seinem Rennwagen war massiv, für eine Reparatur reichte die verbliebene Zeit nicht. 
 
Für das nicht besonders finanzstarke Team Haas F1 ist auch dieser Crash ein teurer Spaß. 
Schon in Imola hatte Mick einen Crash hinter dem Safety-Car verursacht, einen im Abschlusstraining des GP Monaco, dann beim Qualifying in Frankreich.
Und nun in Ungarn.
Allerdings ist der Wagen nicht einfach zu fahren.
Vor allem ist er recht anfällig auf Wind und die Streckenoberfläche.
Dann kann er urplötzlich ausbrechen. 
Der Fahrer hat dann keine Chance ihn zu retten.
Gecrasht ist auch Carlos Sainz in seinem Ferrari.
Er flog in der letzten Kurve in Q2 ab.
„Mich hat wohl eine Windböe überrascht“, gibt er an.

Wie immer, informiert uns auch diesmal Toto Wolff, Teamchef vom Mercedes-AMG Petronas Formula One Team, über die aktuelle Situation der Strecke und im Team.

Die Fotos machte Steve Etherington.



Toto Wolff über Ungarn
 

Das zurückliegende Rennwochenende war für die Fans sehr unterhaltsam und wir haben eine tolle Kulisse auf den Tribünen gesehen. So etwas hatte es seit einiger Zeit nicht mehr gegeben und wir konnten ihre Energie geradezu spüren. Das machte es zu einem unglaublich besonderen Wochenende und sie hatten die Gelegenheit, ebenso wie die Zuschauer Zuhause, ein extrem dramatisches Rennen zu verfolgen.

Mit Blick auf die Pace unseres Autos war es ein ermutigendes Wochenende. Die kleinen Upgrades, die wir dabei hatten, haben gut funktioniert und wir konnten wertvolle Punkte sammeln. Diesen Schwung nehmen wir nun nach Ungarn mit.

Lewis war in Silverstone in einer bestechenden Form und zeigte nach der Strafe eine brillante Aufholjagd vor seinem Heimpublikum. Auch Valtteri erlebte ein starkes Wochenende mit großartigem Teamwork und einer guten Pace, wodurch wir den Abstand in beiden Weltmeisterschaften verringern konnten.

Uns ist bewusst, wie eng es in dieser Saison zugeht und wie das Pendel von einem Rennen zum nächsten zwischen den Teams umschlagen kann. Red Bull und wir sahen in Silverstone sehr ausgeglichen aus, aber auch Ferrari war sehr schnell. Jetzt geht es beim nächsten Rennen auf einer ganz anderen Strecke weiter.

Der Hungaroring ist eine winklige und enge High-Downforce-Strecke. Fast wie eine große Kartbahn. In Ungarn erwartet uns deshalb ein anderes Wochenende als beim letzten Rennen. Der Kurs dürfte unseren Konkurrenten eigentlich besser liegen als uns, wir sind daher glücklich beide Fahrer auf den ersten Plätzen beim Start am Sonntag zu haben.
Hinter uns liegt eine lange und intensive erste Saisonhälfte und wir haben nun fast die Sommerpause erreicht. Jetzt möchten wir sicherstellen, dass wir auf dem richtigen Fuß in die Pause gehen, bevor wir die Chance erhalten, unsere Akkus aufzuladen und die bisherigen Geschehnisse zu analysieren, um dann in der zweiten Saisonhälfte wieder voll anzugreifen. 

 

die Startaufstellung am Sonntag

Startplatz 1: Lewis Hamilton (Mercedes F1 Team)
Startplatz 2: Valtteri Bottas (Mercedes F1 Team)
Startplatz 3: Max Verstappen (Red Bull)
Startplatz 4: Sergio Perez (Red Bull)
Startplatz 5: Pierre Gasly (AlphaTauri)
Startplatz 6: Lando Norris (McLaren)
Startplatz 7: Charles Leclerc (Ferrari)
Startplatz 8: Esteban Ocon (Alpine)
Startplatz 9: Fernando Alonso  (Alpine)
Startplatz 10: Sebastian Vettel (Aston Martin)
Startplatz 11: Daniel Ricciardo (McLaren)
Startplatz 12: Lance Stroll (Aston Martin)
Startplatz 13: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo)
Startplatz 14: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo)
Startplatz 15: Carlos Sainz (Ferrari)
Startplatz 16: Yuki Tsunoda (AlphaTauri)
Startplatz 17: George Russell (Williams)
Startplatz 18: Nicholas Latifi (Williams)
Startplatz 19: Nikita Masepin (Haas F1)
Startplatz 20: Mick Schumacher (Haas F1)

 

 

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