Wer einen Sportwagen kauft, weiß, dass er oft Abstriche bei der Alltagstauglichkeit machen muss. Ähnlich verhält es sich zumeist bei den praktischen Vertretern der Zunft. Hier mangelt es nicht selten an Dynamik.
von Gerolf Ermisch

Dass das nicht sein muss, davon konnten wir uns auf der Rennstrecke Bilster Berg im Eggegebirge überzeugen. Volkswagen hatte hier zur ausgiebigen Erprobung der Kombivariante des Golf R geladen. Der Variant (ab 51.585 Euro) rundet das Angebot bei den Golf-Modellen oben ab.

Für die Stadt ebenso fit wie für die Rennstrecke: Der Golf R überzeugt auch als Kombiversion Variant mit vielen Talenten.      Foto: Ingo Barenschee

Erlesene Zutaten …

Mit der Modellbezeichnung R beschränkt sich Volkswagen nicht nur auf das kraftvolle 320 PS-Aggregat. 

Wer sich für das Topmodell entscheidet bekommt eine Menge feiner Details, die den Wagen zum echten Konkurrenten auf der Rennstrecke werden lassen. 

Das fängt bei optischen Zutaten, wie den Spiegelkappen und der Dachreling in mattiertem Chrom an und mündet in der 18-Zoll-Hochleistungsbremsanlage, die den Power-Kombi bestens dosierbar und bei Bedarf beherzt verzögert.
 

Voll renntauglich …

Für den imposanten Auftritt sorgen des Weiteren die Vierrohr-Abgasanlage und die um 20 Millimeter tiefergelegte Karosserie. In Verbindung mit R-spezifischem Sportfahrwerk und Allradantrieb (4MOTION) entwickelt sich der Golf R auch als Variant zum renntauglichen Sportgerät.

Während unserer Runden auf dem anspruchsvollen Parkour bei Bad Driburg kamen wir ob der hohen G-Kräfte dann auch ordentlich ins Schwitzen. Dabei brachten wir den Rennkombi allerdings selten wirklich an seine Grenzen.
 

Mehr Kontrolle …

Die hohe Fahrstabilität verdankt der Variant nicht zuletzt auch der neuen R-Performance Torque Vectoring-Einheit an der Hinterachse. Damit ist nun auch die kurze Variante des Golf R serienmäßig ausgestattet. 

Das Torque-Vectoring-Modul macht den Golf R in Kurven jetzt serienmäßig noch schneller und zugleich sicherer.    Foto: Gerolf Ermisch

Das bisher aus dem Audi RS3 bekannte Modul sorgt mittels gezielter radselektiver Momenten-Steuerung an der Hinterachse dafür, dass die Antriebskraft nicht nur bedarfsgerecht zwischen der Vorder- und Hinterachse, sondern auch zwischen den Hinterrädern verteilt wird.
Bei schneller Kurvenfahrt wird so mehr Drehmoment an das kurvenäußere Rad geleitet, was sowohl die Agilität als auch die Sicherheit deutlich erhöht. 

So bleibt der Wolfsburger bei hohen Kurvengeschwindigkeiten jederzeit souverän beherrschbar. Bei alledem büßt der Golf 8. auch als R-Variante nichts von seinen tadellosen Reisequalitäten ein.  

Zweifelsfrei lässt sich der 320 PS starke Kombi zuvoderst an der vierflutigen Abgasanlage erkennen.    Foto: Uli Sonntag
Das aus den anderen Golf-Varianten bekannte moderne Cockpit kommt auch in der Top-Version zum Einsatz.      Foto: Uli Sonntag

 

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